Eine Website wird selten von heute auf morgen veraltet. Viel häufiger ist es, dass sie nach und nach hinter den Entwicklungen des Unternehmens zurückbleibt.
Die Dienstleistungen ändern sich, die Zielgruppe wächst, neue Kommunikationskanäle entstehen, während die Website im Wesentlichen dieselbe bleibt wie zum Zeitpunkt ihrer Erstellung.
Außerdem bedeutet die Tatsache, dass eine Seite technisch funktioniert, noch lange nicht, dass sie ihre Aufgabe auch gut erfüllt.
Sie mag zwar schnell und fehlerfrei sein und sogar gut aussehen – doch dabei wird nicht eindeutig deutlich, womit sich das Unternehmen beschäftigt, wichtige Informationen sind schwer zu finden oder sie stimmen einfach nicht mit der heutigen Arbeitsweise des Unternehmens überein.
Aber woher weißt du, dass es wirklich Zeit für eine Erneuerung ist?
Schauen wir uns 7 Anzeichen an, die darauf hindeuten könnten, dass Ihre Website Ihr Unternehmen nicht mehr so unterstützt, wie sie es eigentlich sollte.
1. Deine Website spiegelt nicht mehr den aktuellen Stand deines Unternehmens wider
Das ist eines der eindeutigsten Anzeichen.
Wenn ein Unternehmen an den Start geht, beginnt es oft mit wenigen Dienstleistungen, einem überschaubaren Angebot und wenig Inhalt. Später können sich jedoch die Dienstleistungen, die Preise, die Zielgruppe oder sogar die gesamte Geschäftsausrichtung ändern.
Wenn auf der Website immer noch dein Unternehmen von vor zwei Jahren zu sehen ist, obwohl du inzwischen schon ganz woanders stehst, hilft dir die Seite nicht weiter, sondern erschwert vielmehr deine Kommunikation.
In solchen Fällen ist nicht unbedingt eine komplett neue Website erforderlich. Es kann sein, dass die bestehende Struktur gut ist und lediglich die Inhalte, die Botschaften und bestimmte Seiten überarbeitet werden müssen.
2. Auf dem Handy ist die Nutzung nicht mehr wirklich komfortabel
Heutzutage reicht es nicht mehr aus, wenn eine Website auf dem Handy „irgendwie angezeigt wird”.
Der Text muss gut lesbar, die Schaltflächen benutzerfreundlich und die Navigation auch auf kleineren Displays einfach zu bedienen sein.
Wenn der Interessent die Seite vergrößern muss, das Menü nur schwer findet, die Elemente ineinander verschieben oder zu lange nach einer wichtigen Information suchen muss, kann es leicht passieren, dass er die Seite einfach schließt.
Das ist besonders wichtig, wenn ein Teil deiner Besucher von Facebook kommt, da dort sehr viele Nutzer über ihr Smartphone auf deine Seite weiterklicken.
3. Es ist schwer, innerhalb weniger Sekunden zu verstehen, womit du dich beschäftigst
Öffne die Startseite deiner eigenen Website so, als würdest du sie gerade zum ersten Mal sehen.
Innerhalb weniger Sekunden wird daraus deutlich, was du anbietest, an wen es sich richtet und was der Besucher als Nächstes tun soll.
Wenn man dafür mehrere Absätze lesen oder mehrere Seiten öffnen muss, sollte man die Struktur überdenken.
Eine gute Website zeichnet sich nicht dadurch aus, dass sie Unmengen an Informationen enthält. Sie funktioniert gut, weil sie die richtigen Informationen an der richtigen Stelle anzeigt.
4. Der Besucher weiß nicht, wie es nun weitergehen soll
Er hat sich deinen Service angesehen. Und jetzt?
Eine E-Mail schreiben? Anrufen? Ein Formular ausfüllen? Ein Angebot anfordern? Einen Termin vereinbaren?
Wenn du das dem Besucher erklären müsstest, dann führt die Website ihn wahrscheinlich nicht gut genug zum Ziel.
Mit klaren Handlungsaufforderungen – wie beispielsweise einer Kontaktaufnahme, einer Angebotsanfrage oder einer Beratung – üben wir keinen Druck auf den Interessenten aus. Wir zeigen ihm einfach, Wie können Sie weiter vorgehen, wenn Sie an dem Service interessiert sind?.
5. Seit Monaten wurde dort nichts Neues veröffentlicht
Ein Unternehmen entwickelt sich weiter, doch die Website kann leicht statisch werden.
Dabei muss man nicht jede Woche ganze Seiten umschreiben, damit es neue Inhalte gibt.
Ein gut strukturiertes Unternehmer-Blog So bietet es dir beispielsweise die Möglichkeit, auf häufig gestellte Fragen potenzieller Kunden einzugehen, dein Fachwissen ausführlicher zu präsentieren und über Themen zu schreiben, auf die Interessierte tatsächlich Antworten suchen.
Ein Blog ist also nicht einfach deshalb nützlich, weil auf der Website „immer etwas los ist”. Der passende Inhalt erfüllt eine bestimmte Aufgabe.
6. Facebook und deine Website sind zwei völlig verschiedene Welten
Du postest regelmäßig auf Facebook, aber deine Beiträge haben fast nie etwas mit deiner Website zu tun?
Oder ist es vielleicht genau umgekehrt: Es gibt wertvolle Inhalte auf deiner Website, aber deine Facebook-Follower wissen gar nichts davon?
In solchen Fällen bleiben viele Möglichkeiten ungenutzt.
Facebook ist nicht unbedingt das Endziel. Es kann das Interesse an einem Thema wecken, zu dem auf der Website ausführlichere Informationen zu finden sind. Ein Blogbeitrag kann den Leser wiederum zu einem entsprechenden Service oder zur Kontaktaufnahme weiterleiten.
Die Website, der Blog und das Facebook-Marketing können nur dann wirklich gut funktionieren, wenn wir sie nicht als separate Aufgaben behandeln.
Genau das tun wir übrigens auch mit diesem Artikel: Wir bringen ein Thema auf Facebook zur Sprache, gehen hier näher darauf ein, und dann kann der Leser entscheiden, ob er sich weiter damit beschäftigen möchte.
7. Du hast eine Website, erhältst aber keine Anfragen darüber
Das ist vielleicht das wichtigste Warnzeichen.
Natürlich garantiert die bloße Existenz einer Website noch keine Kunden. Dazu braucht es Besucher, passende Inhalte, eine gute Struktur und eine durchdachte Kommunikation.
Wenn jedoch Besucher kommen, aber dennoch kein Kontakt zustande kommt, lohnt es sich zu prüfen, wo der Faden reißt.
Wenn du genauer nachsehen möchtest, was dahinterstecken könnte, lies den Artikel „Warum bringt deine Website keine Kunden? 8 häufige Gründe” meinen Artikel mit dem Titel.
Ist das Angebot nicht klar verständlich? Ist es schwierig, Kontakt aufzunehmen? Fehlen Informationen, die Vertrauen schaffen? Oder besuchen einfach nicht die richtigen Leute die Seite, für die der Service gedacht ist?
In solchen Fällen lautet die erste Frage nicht, ob „Wie kann man eine schönere Website erstellen?”
Sondern vielmehr:
„Was hindert Sie derzeit daran, Ihre Aufgabe besser zu erfüllen?”
Nicht in jedem Fall ist eine komplette Neugestaltung die Lösung
Von den sieben Anzeichen kommen dir vielleicht sogar mehrere bekannt vor, doch das bedeutet noch nicht automatisch, dass du ganz von vorne anfangen musst.
Möglicherweise sind die Grundlagen Ihrer Website zwar in Ordnung, aber die Texte spiegeln Ihr Unternehmen nicht mehr wider.
Vielleicht brauchst du mehr aktuelle, nützliche Inhalte.
Möglicherweise fehlt die Verknüpfung zwischen deinen Facebook-Beiträgen und deiner Website.
Und natürlich kann es auch vorkommen, dass tatsächlich die Zeit für eine umfassendere Erneuerung gekommen ist.
Wenn du dir jedoch überlegst, ob eine gezielte Landingpage ausreichen würde oder ob du eher eine vollständige Website benötigst, habe ich in diesem Artikel die beiden Optionen ausführlich miteinander verglichen: „Landingpage oder komplette Website? Was brauchst du wirklich?”
💡 Profi-Tipp
Frag nicht als Erstes, was an der Website geändert werden sollte. Frag lieber, was sie deiner Meinung nach besser machen sollte.
Möchtest du mehr Interessenten gewinnen? Deine Dienstleistungen verständlicher präsentieren? Mit fachlichen Inhalten Vertrauen aufbauen? Interessenten von Facebook weiterleiten?
Wenn das Ziel klar ist, fällt es viel leichter zu entscheiden, ob dafür eine neue Website, eine kleinere Überarbeitung, regelmäßige Blogbeiträge oder ein gezielteres Online-Marketing erforderlich sind.
Häufig gestellte Fragen
In welchen Abständen sollte eine Website aktualisiert werden?
Es gibt keine Regel, wonach eine Website in bestimmten Abständen komplett neu gestaltet werden muss. Viel wichtiger ist es, darauf zu achten, ob sie technisch einwandfrei funktioniert, ob sie das Unternehmen noch angemessen widerspiegelt und ob sie die Aufgabe erfüllen kann, für die sie konzipiert wurde.
Müssen alle älteren Webseiten neu erstellt werden?
Nein. Bei einer gut strukturierten Website reicht es oft aus, die Inhalte, bestimmte Seiten oder das visuelle Erscheinungsbild zu aktualisieren.
Kann mir der Blog auch dann helfen, wenn ich bereits eine Website habe?
Ja. Mit Hilfe des Blogs kannst du den Inhalt der Website um neue Themen erweitern, auf häufig gestellte Fragen von Kunden eingehen und nützliche Informationen bereitstellen, durch die die Leser deine Fachkompetenz besser kennenlernen können.
Lohnt es sich, Facebook mit der Website zu verknüpfen?
Ja. Facebook eignet sich gut, um auf ein Problem oder ein Thema aufmerksam zu machen, während du auf deiner eigenen Website ausführlichere Inhalte bereitstellen, deine Dienstleistung vorstellen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bieten kannst.
Es ist nicht sicher, ob du eine neue Website brauchst
Vielleicht müssen nur ein paar Details überdacht werden. Vielleicht fehlt der Inhalt. Vielleicht fehlt die Verbindung zwischen Facebook und der Website, die den Interessenten weiterleiten würde.
Und vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, die Website zu überarbeiten.
Das solltest du jedoch herausfinden, bevor du dich für eine Lösung entscheidest.
Weißt du nicht, wo du am besten zuerst etwas ändern solltest?
Bei der ersten Beratung schauen wir uns an, wie es derzeit um die Online-Präsenz deines Unternehmens steht, was bereits gut funktioniert und wo möglicherweise Änderungen erforderlich sind.
Ob Website, Landingpage, Bloginhalte oder Facebook-Marketing – unser Ziel ist es, genau die Lösung zu finden, die für dich wirklich Sinn macht.
👉 Fordern Sie eine kostenlose Beratung an!

Pingback: Steigerung der Besucherzahlen auf deiner Website: Wie finden Besucher zu dir?